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Vertiefendes

Als Gartenfachberatung beschäftigen wir uns mit verschiedenen Themen, die das Kleingartenwesen betreffen und von uns als Kleingärtner unterstützt werden können und müssen. Nachfolgend findet ihr einen Überblick über die verschiedenen Themen. Mit einem Klick auf den Link rutscht ihr auf den Teil der Seite, wo ihr näheres zu diesem Thema findet.


Hier wird immer weiter gebaut -
schaut einfach öfter mal vorbei!

Gartenplanung

Der Naturgartenplaner


Hier findet ihr den „Naturgartenplaner“ der Initiative „Tausende Gärten – Tausende Arten“.

usdrucken und mit Kleber und Schere losbasteln für die Planung des eigenen Naturgartens! Oder einfach nur als kleine Inspirationsquelle. Auch super geignet um mit den Kindern einen verregneten Bastelnachmittag zu verbringen!

Naturnahes Gärtnern

Auf der Seite www.bln-berlin.de/naturnahes-gaertnern finden Sie eine Linksammlung zu vielen Themen rund um die Themen Gartengestaltung und Gartenpflege, Nisthilfen für Insekten und vielem mehr.

(C) W. Wächter Verlag - Gartenfreund Ausgabe April 2020


Artenvielfalt im Kleingarten

Schmetterlinge im Kleingarten

Im Hochsommer ist wieder die Zeit, in der die meisten Schmetterlinge im Garten zu sehen sind. In der Regel handelt es sich dabei um Tagfalter, die wie der Name schon sagt, am Tage aktiv sind. Der überwiegende Teil unserer heimischen Schmetterlinge sind allerdings Nachtfalter, die erst ab der Dämmerung im Garten anzutreffen sind.
Ich möchte mich zunächst einmal nur mit den Tagfaltern beschäftigen und die wesentlichsten Arten, die wir in unseren Gärten beobachten können, kurz vorstellen.

Mehr…

Hier finden Sie den gesamten Artikel

Weniger…

Kleingärten im Klimawandel

Immer wieder hören wir den Begriff „Klimagarten“. Aber was ist damit genau gemeint?

Hier werden zwei Aspekte miteinander vereint: Wir wollen versuchen, die Klimaerwärmung zu begrenzen und gleichzeitig müssen wir auf die Veränderungen reagieren, die bereits passieren. Unsere Gärten müssen so gestaltet werden, dass sie widerstandsfähiger werden gegenüber längeren Dürreperioden, höheren Temperaturen oder Stürmen und Starkregenereignissen. Gleichzeitig haben wir die Chance, gerade in der Stadt positiv aufs Klima einzuwirken und Oasen der Artenvielfalt zu schaffen, indem wir wertvollen Lebensraum für in Bedrängnis geratene Pflanzen und Tiere schaffen. Lesen Sie weiter...

Und hier haben wir noch eine Checkliste mit den wichtigsten Themen für Sie vorbereitet: Checkliste

Noch viel mehr Infos zum Thema Klimagärten gibt’s hier: www.klimagaerten.de

Berlin im Klimawandel - Wir tun was für das Wetter

Lesen Sie in diesem Sonderheft alle bisher im „Gartenfreund“ erschienenen Beiträge zur Berliner Klimakampagne, geschrieben von Naturwissenschaftlern, Soziologen, Journalisten und Gartenfreunden.

Download der Broschüre

© Verlag W. Wächter

Spielerisches

Memory selber basteln

Nicht nur zu Weihnachten schön: Wer Lust hat, zu basteln kann dies mit dem Tier-Pflanzen-Memo-Spiel der Initiative „Tausende Gärten Tausende Arten“ tun. Eine Pflanze und ein Tier, das sich von hier ernährt, bilden jeweils ein Memory-Paar. Es gibt also einiges zu lernen!

Die Bastelvorlage gibt es hier:

https://www.tausende-gaerten.de/news/unser-memo-spiel/

Unerwünschte Arten


Asiatische Tigermücke in Berliner Kleingärten

Landesamt für Gesundheit und Soziales informiert über Gegenmaßnahmen   

Im Sommer 2021 wurden in Berliner Kleingartenanlagen Exemplare der Asiatischen Tigermücke sowie ihrer Eier und Larven gefunden.Sie wird zunehmend aus Südeuropa per Kraftfahrzeugfernverkehr nach Deutschland eingeschleppt, schreibt das Landesamt für Gesundheit und Soziales in seinen Informationsmedien. 

Diese fremde Mückenart ist Überträgerin verschiedener Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya-, Zika- oder West-Nil-Viren. Diese Krankheiten seien bei uns zwar bislang noch nicht weit verbreitet, jedoch werden die Erreger immer wieder von Reiserückkehrern und Zugvögeln nach Deutschland eingeschleppt. Die dauerhafte Ansiedlung der Asiatischen Tigermücke in Berlin müsse daher unbedingt verhindert werden.

Das ist jetzt zu tun

Wichtig für die Bekämpfung ist die Beseitigung von möglichen Brutgewässern: Offene Gefäße, in denen sich Wasser sammeln kann. Es sollte überall und immer wieder aufs Neue geprüft werden, ob diese Gefäße im Garten notwendig sind. Die Tigermücke überwintert als Ei am Rand von Brutgefäßen und wartet dort auf einen steigenden Wasserpegel und passende Entwicklungstemperaturen. Gefäße, die unbedingt weiter genutzt werden sollen, müssen daher vor Beginn der Stechmückensaison (am besten noch im März) gründlich mit Bürste und Schwamm von innen gereinigt werden, um evtl. anhaftende Eier zu entfernen. Sichtbar sind die Eier aufgrund ihrer winzigen Größe nicht.

 Maßnahmen

  • Stehende Wasseransammlungen vermeiden! Weitere Verbreitung vermeiden!
  • Nicht benutzte Behälter, in denen sich Regenwasser sammeln kann (Eimer, Gießkannen, Schalen) entfernen oder umgedreht lagern
  • Regentonnen mückendicht abdecken und Regenrinnen mehrmals pro Jahr von Laub befreienWasser in Planschbecken, Vogeltränken etc. mindestens einmal pro Woche komplett erneuern
  • Abgestandenes Wasser nicht in den Gulli geben, sondern im Garten vergießen. So können die Eier und Larven der Tigermücke nicht über das Abwasser weiter verteilt werden
  • Natürliche Gegenspieler fördern: Die in naturbelassenen Gartenteichen lebenden Insekten, wie Libellen, Wasserkäfer und Wasserwanzen, verringern die Anzahl von Stechmückenlarven effektiv. 
  • Amphibien (Molche, Salamander, Frösche, Kröten usw.) unterstützen, sie fressen die erwachsenen Mücken und deren Larven.
  • Vor einem Umzug Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Regentonnen und Vogeltränken gründlich reinigen. So wird eine Verschleppung der Mücken vermieden

Invasive Arten


Sich neu ausbreitende Tier- und Pflanzenarten können Probleme verursachen.

Breiten sich Arten in Gebieten außerhalb ihrer Heimat aus, spricht man von Neobiota. Sie können erhebliche Schäden anrichten, da sie einheimische Arten verdrängen oder ökonomische und gesundheitliche Folgekosten verursachen können.

Handelt es sich um Pflanzen spricht man von Neophyten. Der Oberbegriff für beide heißt Neobiota. Typische Vertreter der Neophyten sind neben Wildkräutern auch viele Gartenpflanzen. Neophyten können sich sprunghaft ausbreiten, wenn sie günstige Bedingungen vorfinden. Gegenwärtig sind sie in manchen Regionen bereits zum Problem geworden, und ihre Ausbreitung sollte nach Möglichkeit verhindert werden, da sie unter Umständen die heimische Vegetation verdrängen

Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/invasive-arten/neobiota.html  

Herkulesstaude
(C) G. Schoenemann_pixelio.de

Am 1. Januar 2015 trat die Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Kraft. Die Verordnung sieht ein gestuftes System von Prävention, Früherkennung und sofortiger Beseitigung sowie dem Management bereits weit verbreiteter invasiver Arten vor.

Zentrales Element der Verordnung ist eine Liste der invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste).
Unter diesem Link finden Sie ein Kompendium zur EU-Verordnung und über die in der Unionsliste aufgeführten Arten.

Quelle: https://neobiota.bfn.de/